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Unser Bruderkalb-Projekt „Rettet Lars“

Unser neues Projekt „Rettet Lars“ befindet sich nun in den Startlöchern und wir wollen Ihnen davon berichten. Was hat es damit auf sich und vor allem: wer ist Lars?

Seit einigen Jahren steigt das Bewusstsein für die Notwendigkeit eines nachhaltigen und ethisch reflektierten Konsumverhaltens und das ist sehr erfreulich. Auch wir machen uns viele Gedanken darüber, welchen Beitrag wir leisten können, um nachhaltiger zu wirtschaften und diesbezüglich auch unseren Kunden Alternativen zu eröffnen. So arbeiten wir seit einigen Jahren daran, den Verbrauch von Plastik zu reduzieren und ökologisch verträgliche Materialien anzubieten.

 

Bei unserem neuen Projekt richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Viehwirtschaft. Sicherlich kennen Sie die bruderküken-freundlichen Eier, mit deren Kauf Sie dazu beitragen können, dass die männlichen Küken mit aufgezogen und nicht kurz nach der Geburt getötet werden. Doch wussten Sie, dass es im Fall von Bullenkälbern ein ähnliches Problem gibt?

Um den hohen Milchkonsum ermöglichen zu können, bedarf es nicht nur einer hohen Anzahl an Milchkühen – diese müssen zudem immer wieder trächtig sein und für Nachwuchs sorgen, damit sie Milch abgeben. Das Resultat ist, dass ungefähr die Hälfte aller Kälber Bullen sind. Doch wie bei den männlichen Küken, sind Bullenkälber von Milchkühen für einen Viehbetrieb nicht rentabel, nicht nur weil viele Betriebe auf die Herstellung von Milch spezialisiert sind, sondern insbesondere weil Milchvieh-Rassen im Vergleich zu Fleisch-Rassen nicht genug Fleisch ansetzen. Im Gegensatz zu den Küken ist das sofortige Töten von Rindern hierzulande verboten – obwohl sich die Hinweise häufen das dies dennoch passiert. Somit bleibt dem Bauern nur die Möglichkeit das Bullenkalb für wenig Geld an Mastbetriebe zu verkaufen, in denen die Tiere unter oft qualvollen Zuständen gemästet werden.

Und hier setzt unser Projekt an, welches wir in Kooperation mit einigen unserer regionalen Lieferanten durchführen. Kommen wir noch einmal kurz zu den männlichen Küken zurück. Was passiert eigentlich mit den Tieren, wenn Sie aufgezogen wurden? Bis auf einzelne Ausnahmen werden Sie im besten Fall zu Suppenhähnen verarbeitet. Meistens enden Sie in der Tiernahrung. Wir haben uns nun gefragt, welche Alternativen es zu diesem Kreislauf geben könnte – nicht nur, um den Tieren eine artgerechte Existenz zu ermöglichen, auch wenn Sie kurz sein sollte – sondern auch, um eine sinnvollere Verwertung nach der Schlachtung zu gewährleisten. Aus diesem Prozess entstand die Idee zu folgendem Projekt:

Unsere erste Anlaufstelle bei unserem Vorhaben ist unser Partner Ökodorf Brodowin. 70 Kilometer nordöstlich von Berlin gelegen, zählt dieser Betrieb mit seinen ca. 1200 Hektar Bewirtschaftungsfläche zu den größten Demeter-Betrieben Deutschlands. Seit 2014 betreibt Brodowin bereits ein Bruderhahnprojekt. Stellvertretend für jede Henne, wird ein Hahn aufgezogen und so vor der sofortigen Tötung bewahrt. Seit einiger Zeit arbeitet der Betrieb nun daran, Bullenkälber vor dem gleichen Schicksal zu bewahren. Aus diesem Grund arbeiten wir mit Brodowin in unserem Projekt zusammen. Wir haben 12 Kälber von Brodowin gekauft, und lassen sie vor Ort artgerecht aufziehen. 6 Kälber werden langsam von der Muttermilch entwöhnt und in Freilandhaltung auf Grasnahrung umgestellt. Nach 6-8 Monaten artgerechter Haltung werden sie dann zur Schlachtung an unseren Lieferanten Gut Kerkow gegeben. Dieser biologische Landwirtschaftsbetrieb, nur knapp 1 Stunde von Berlin entfernt, liegt im UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und ist auf die Aufzucht von Aberdeen-Angusrindern spezialisiert. Gut Kerkow ist außerdem für seine schonende Schlachtmethode bekannt. Ein wichtiger Vorteil in unserer Partnerschaft mit Kerkow ist der geringe Transportweg vom Aufzuchtsort zum Schlachtbetrieb. Beide Betriebe sind nur ca. 35 Kilometer voneinander entfernt.

Die anderen 6 Kälber lassen wir ebenfalls in Freilandhaltung in der Nähe von Lychen von unserem Partner Herrn Michael Mull für eine längere Zeit aufziehen. Mull ist ein erfahrener Bio-Landwirt, der sich unter anderem auf die Geflügelproduktion spezialisiert hat und die Fleischerei Herold in Lychen betreibt.

Normalerweise werden die Bullenkälber aus den bereits erwähnten Kostengründen nach 6-12 Monaten der Schlachtung zugeführt. Doch wir wollen hier das gewohnte Terrain verlassen und die Tiere von Herrn Mull eineinhalb Jahre lang artgerecht aufziehen lassen, bevor wir sie für die Schlachtung freigeben. In der hauseigenen Fleischerei werden die geschlachteten Tiere dann für den Verkauf weiterverarbeitet. Das qualitativ bedeutende Merkmal dieser Wurstspezialitäten ist der höhere Kalbsanteil (70%).

Eine artgerechte Tierhaltung lässt sich besonders an der Farbe des Fleisches erkennen. Diese ist nämlich rosa, anstatt hell (weiß).

Doch wer ist nun „Lars“? Lars war der Name eines Bullenkalbs, welches die Hauptrolle in einer TV-Dokumentation über den Produktionsablauf eines Viehbetriebs spielte und steht stellvertretend für seine Artgenossen, denen wir uns in unserem Projekt widmen.
 
Besuchen Sie unsere neue Konditorei im E Center Brehm

Wir lieben Kuchen, Torten und Backwaren! Davon können Sie sich jetzt in unserer Konditorei selbst überzeugen.

Seit Anfang August 2018 gibt es eine erstklassige Anlaufstelle für alle Naschkatzen und Kuchenzähne.

Verwöhnen Sie ihren Gaumen oder machen Sie ihren Lieben eine Freude.

Wir fertigen ihnen auch individuelle Torten und Kuchen für jeden Anlass auf Bestellung.

 
Willkommen bei EDEKA Brehm
 
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And the winner is...

Ihr E Center Brehm wurde im April zum Supermarkt des Jahres 2017 gekürt.

Der von dem renommierten Fachmagazin LEBENSMITTEL PRAXIS und Europas größter Food-Zeitschrift meine Familie & ich, verliehene Preis wurde bei einer feierlichen Gala in Bonn überreicht.

Hunderte Supermärkte hatten an der Vorwahl teilgenommen und die Verbraucher deutschlandweit Ihre Top 100 gewählt. Diese Top 100 konnten sich für die zweite Runde der Wahl zum Supermarkt des Jahres 2017 qualifizieren. Eine hochkarätige Jury aus Experten, Vorständen und Geschäftsführern zahlreicher namhafter Handelsunternehmen kürte in der Endauswahl von zwölf Nominierten die Gewinner.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung.

 
 
Nachhaltigkeit ist Zukunft...

... und darum schreiben wir bei EDEKA Brehm NACHHALTIGKEIT groß!

Auch mit kleinen Beiträgen können wir gemeinsam Großes erreichen. So helfen wir zum Beispiel mit unseren KeepCups die Umwelt zu entlasten.

Jeder KeepCup Original der mehr als 15-mal benutzt wird spart Energie, Ressourcen und Abfall.

Beim Energievergleich von Herstellung und Gebrauch (inklusive Reinigung), zieht ein KeepCup schon nach 15-maliger Benutzung mit einem Wegwerfbecher gleich.

 
Blütenpracht im E Center Brehm

Unsere Floristinnen binden für Sie auf Wunsch direkt vor Ort individuelle und kreative Sträuße für jeden Anlaß. Außerdem übernehmen wir gerne die florale Gestaltung Ihrer Veranstaltung.

* Hochzeiten
* Events
* Konferenzen
* Betriebsfeiern
* Jubiläen
* etc.

Das ganze Jahr über bieten wir Ihnen natürlich saisonale Highlights. Erfreuen Sie sich doch jetzt an einem dekorativen Strauß Tulpen.

 
Save water use Juco!

Als Alternative zu Plastikbeuteln haben auch Baumwolltaschen nicht nur Vorteile. Ihre Produktion verursacht beispielsweise einen immensen Wasser- und CO2-Verbrauch. Anders Jute! Sie wächst resistent, also ohne den Zusatz von Pflanzenschutzmitteln, ist leicht zu ernten und weiterzuverarbeiten. Leider besitzt die Pflanze allein jedoch nicht die optimalen Eigenschaften für eine lange Textillebensdauer. Hier kommt Juco ins Spiel. Mit der Kombination aus 25% Baumwolle und 75% Jute werden die negativen Umweltauswirkungen eines herkömmlichen Baumwollbeutels gesenkt und die Textileigenschaften gesteigert.

   
Helfen auch Sie

Kinderlächeln Förderverein für krebskranke Kinder Berlin Buch e.V.

Die kinderonkologischen Stationen brauchen dringend Unterstützung! Krankenkassen übernehmen zwar die meisten Therapieleistungen, aber Kosten für Unterhaltungs- und Freizeitmaterial, sowie zusätzliche Mittel für wissenschaftliche Forschungen und psychologische Betreuung werden nicht übernommen. Darunter leiden die betroffenen Familien.

EDEKA Brehm hilft durch regelmäßige Spenden. Wenn auch Sie den Verein Kinderlaecheln e.V. unterstützen möchten, können Sie ihr Flaschenpfand ganz bequem in den Märkten spenden. Wenn Sie noch mehr tun wollen, zum Beispiel durch Ihr persönliches Engagement, dann zögern Sie nicht und nehmen Sie hier Kontakt auf: kinderlaecheln.com

Herzlichen Dank